FAQ – Allgemeines

 

Forschungsinformationen sind Metadaten, die Auskunft über die Forschungsaktivität einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie ganzer Forschungseinrichtungen geben. Laut Kerndatensatz Forschung (KDSF) fallen darunter Angaben zu Beschäftigten und Promovierenden sowie Informationen über Publikationen, Drittmittelprojekte, Strukturierte Promotionsprogrammen und Forschungspreise.

Der Begriff der Forschungsinformationen ist abzugrenzen vom Begriff der Forschungsdaten, der sich auf den direkten Output einer Forschungsaktivität bezieht. Für mehr Informationen im Bereich Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement an der JGU klicken Sie hier.

Mit dem Kerndatensatz Forschung (KDSF) wurde ein auf nationaler Ebene angesiedelter Standard für eine harmonisierte Erfassung und Vorhaltung von Forschungsinformationen im deutschen Wissenschaftssystem entwickelt. Die im Anschluss an eine dreijährige Projektphase verfasste Spezifikation des Kerndatensatz Forschung (Version 1.0) wurde im Januar 2016 durch den Wissenschaftsrat zur Implementierung im deutschen Wissenschaftssystem empfohlen.

Forschungsinformationssysteme sind webbasierte Softwarelösungen, die der systematischen Erfassung, Sammlung und Zusammenführung von Forschungsinformationen dienen sowie individuelle Arbeitsprozesse der Forschenden und den Aus- und Aufbau einer uniweiten Forschungsberichterstattung unterstützen.

In dem Positionspaper der DINI AG FIS finden Sie weitere Informationen zur Einführung und dem Betrieb von Forschungsinformationssystemen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Gutenberg Research Elements ist das Forschungsinformationssystem der JGU. Die Software ermöglicht es, Forschenden an der JGU stets einen umfassenden Überblick über ihre eigenen Forschungsaktivitäten zu präsentieren, sich mit Kolleginnen und Kollegen innerhalb der JGU zu vernetzen und die zusammengeführten Informationen für verschiedene Zwecke (z.B. Unterstützung bei Beantragung von Drittmittelanträgen, Beantragung von Zulagen, Darstellung der eigenen Forschungsleistung auf persönlichen Webseiten, etc.) weiterzuverwenden.

Weitere Informationen zur Einbindung von Publikationslisten auf Webseiten erhalten Sie hier.

Neben allgemeinen Funktionalitäten wie:

  • Individuell konfigurierbare und automatisierte Übernahme von Metadaten aus externen bibliografischen Datenquellen
  • Import von Literaturlisten
  • Verknüpfung der Publikationen mit – allen daran beteiligten – Autorinnen und Autoren und anderen Datenbeständen (Drittmittelprojekte, Forschungspreise, etc.)
  • Persönliches Verwaltungswerkzeug mit geringem manuellen Erfassungsaufwand
  • JGU-internes Recherchetool
  • Personenunabhängige Datenhaltung mit Hilfe der Delegationsfunktion
  • Export der Forschungsinformationen für verschiedene Zwecke: Unterstützung bei Beantragung von Drittmittelanträgen, Beantragung von Zulagen, Suche nach Kooperationspartnern, Anträgen auf Wiederzuweisung von Professuren, Dokumentation der eigenen Forschungsleistung, Informationsgrundlage für Berichte der Fachbereiche, etc.

liegt ein zentraler Mehrwert in der automatisierten Übernahme von Publikationslisten auf persönliche Webseiten und Homepages der Fachbereiche und/oder Institute.

Weitere Informationen zur Einbindung von Publikationslisten auf Webseiten erhalten Sie hier.

Der Wissenschaftsrat weist darauf hin, dass am Markt etablierte Systeme gegenüber Eigenentwicklungen erhebliche Vorteile im Hinblick auf Betrieb, Wartung und Erweiterbarkeit haben. Zudem flossen interne Faktoren wie fehlende Entwicklungskapazitäten an der JGU in die Entscheidung mit ein. Nach einem Vergleich der zur Auswahl stehenden Softwarelösungen wurde dem Vorschlag aus Universitätsbibliothek (UB) und Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) zur Beschaffung einer Software von der Hochschulleitung per Beschluss zugestimmt.

Die Softwarelösung Symplectic Elements ermöglicht weitgehende Vernetzung und Automatisierung der Datengewinnung.

In Gutenberg Research Elements können aktuell Informationen zu Publikationen und Patenten (Publications), Drittmittelprojekten aus MACH (Grants), Strukturierten Promotionsprogrammen der JGU (Doctoral Programmes) und Forschungspreisen (Distinctions) erfasst und miteinander verknüpft werden.

Eine Erweiterung der Datenbereiche ist je nach Bedarf, Kapazität und technischer Umsetzbarkeit geplant.

Vor dem ersten Login erscheint Ihr Profil nur mit Ihrem Namen im System. Erst wenn Sie aktiv Ihre Sucheinstellungen angepasst und/oder selbständig Publikationen, Drittmittelprojekte und andere Forschungsinformationen Ihrem Profil hinzugefügt haben, werden diese Informationen auf Ihrer Profilseite für andere Personen sichtbar erscheinen. Über ‚Edit your profile‘ auf der Willkommensseite gelangen Sie in den Bearbeitungsmodus Ihrer Profilseite. Hier können Sie sich mit einem kurzen Text, Ihren bisherigen Erfahrungen sowie einem Foto vorstellen. Mit einem Klick auf ‚View profile‘ können Sie Ihr eigenes Profil betrachten, so wie es für andere Elements-Nutzer sichtbar ist.

Für die Suche nach einem Eintrag verwenden Sie bitte die Explore-Funktion im Menübereich. Sollte Ihnen beispielsweise Titel oder Aktenzeichen eines Drittmittelprojektes bekannt sein, können Sie diese Information direkt im Suchfenster eingeben. Für eine breitere Suche wählen Sie die Einstellung ‚Advanced‘ aus. Hier können Sie Ihre Suche Schritt für Schritt eingrenzen und sich z.B. Einträge zu unterschiedlichen Forschungsinformationen anzeigen lassen. Vergessen Sie nicht, ein Häkchen bei ‚Johannes Gutenberg University Mainz‘ zu setzen, bevor Sie Ihre Suche starten.

Unter ‚My Account à View profile‘ gelangen Sie zur Ihrer Profilseite. Dort können Sie über die Funktion „Find a colleague" nach Kolleginnen und Kollegen, die an der JGU beschäftigt sind, suchen.